Feuerwehrübung Alarm im Kindergarten „Friedrich Fröbel“

Doris Jakubowski
Wenn der Vater mit dem Sohne: Wehrleiter Martin Zwilling mit Sohn Schorsch an der Feuerwehrspritze.Alle Kinder hatten sich nach dem Alarm rechtzeitig auf dem Sammelplatz des Kindergartens eingefunden. Foto: /Jakubowski

Als sich diese Woche auf dem Flur des Haselbacher Kindergartens „Friedrich Fröbel“ Rauch ausbreitete und Leiterin Dorit Roß Alarm auslösen musste, handelte es sich zum Glück nur um einen Probealarm, um eine Brandschutzübung der Feuerwehr.

Der Ablauf aber war täuschend echt – selbst wenn der vermeintliche „Rauch“ lediglich das Produkt einer Nebelmaschine war.

„Nach nur fünf Minuten waren Kinder und Personal evakuiert, alle Gruppen haben über einen separaten Rettungsweg das Gebäude verlassen“, resümiert Dorit Roß. Es hat alles geklappt: die „Mäusegruppe“ im Obergeschoss nahm die Treppe, im Erdgeschoss fand die Evakuierung der ganz Kleinen über die Terrassentür statt und die große Gruppe gelangte über die separate Treppe der Vereinsräume nach draußen. Bereits nach sieben Minuten war die Feuerwehr da – mit Wehrführer Martin Zwilling, Bernd Schmidt, Mandy Greiner und Thomas Motschmann. Bewundernswert.

Die Kinder sammelten sich zu diesem Zeitpunkt bereits am vorgesehenen Stellplatz. Wir sind sehr zufrieden, dass alles so schnell ging.

Bis zum Beginn der Corona-Pandemie haben solche Brandschutzübungen in unserem Kindergarten jährlich stattgefunden – dann war leider notgedrungen Pause. Aber für uns ist es wichtig, das Zusammenspiel zu trainieren, um im Ernstfall besonnen und sicher vorgehen zu können. Ruhe bewahren – das ist das A und O, wie man so schön sagt. „Unsere Haselbacher Feuerwehr hat den Vormittag ganz toll gestaltet. Dafür ein herzliches Dankeschön“, so Roß.

Auch die Kinder und die Erzieherinnen haben den aufregenden Vormittag gut gemeistert. Es war ein tolles Erlebnis – zumal die größeren Kita-Kinder zum Schluss auch noch gemeinsam mit Martin und Bernd mit dem Schlauch selbst „löschen“ durften.

Thomas und Mandy zeigten in dieser Zeit den anderen Kindern das Feuerwehrauto und erklärten die wichtigsten Dinge. Natürlich durften die Jungen und Mädchen auch hochklettern und sich ins Auto setzen.

Zum Schluss gab es Ausmalbilder und eine süße Überraschung für die Fröbelkids. So werden sich die Kinder bestimmt freuen, die Männer und Frauen von der Feuerwehr bald wiederzusehen – nämlich beim Zuckertütenfest. Die zwölf Mädchen und Jungen, die zur Schule kommen, werden mit der Feuerwehr eine Rundfahrt zum Bärenbächlein machen, das Feuerwehrauto „studieren“, Geräte testen und so allerlei erfahren, was die Arbeit der Kameraden ausmacht.

Wer weiß, vielleicht finden ja einige Kinder Gefallen daran und schließen sich der Haselbacher Jugendfeuerwehr an. Spannend ist das allemal - und lernen kann man da viel.

 

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