„Heit is sa dou, die neue Feuerwehr“, sangen die Mitglieder des Xangsvereins Mengersgereuth. Das Lied war erst eine Woche vorher getextet worden, für diesen Tag, einen großen Tag. Derselbe war ein Samstag und sprichwörtlich ein „großer Bahnhof“, denn das neue Feuerwehrgerätehaus hatten nicht nur die Kameraden des Löschzuges Süd der Freiwilligen Feuerwehr Frankenblick herbeigesehnt. Der Chor aus Mengersgereuth-Hämmern hatte gemeinsam mit den Mitgliedern des Gesangvereins Lindenbaum den kulturellen Part an diesem großen Tag und machten – dies stellte Landrat Robert Sesselmann (AfD) fest – die Feuerwehr zum Konzertsaal. Und ein Glücksschwein – aus Kunststoff – gab es am Rand auch noch. Es schaute aus dem Nachbargrundstück herüber. Glück war derweil durchaus auch mit im Spiel für das Vorhaben. Aus der Baustelle am Bürgerhaus in der ehemaligen Schule ist nun eine Feuerwehr geworden, mit Stellplätzen für drei Fahrzeuge und mehreren Funktionsräumen. Erste Ideen reichen in die Zeit zurück, als die Gemeinde noch Effelder-Rauenstein hieß.