Feuerwehr Großübung im Geratal: Unfall mit Todesopfer

Eine Großübung am Samstag führten Feuerwehren der Gemeinde Geratal durch. Die Technische Hilfeleistung wurde geprobt. Das Ergebnis: Rüstzugalarmierung und Einsatz funktionierten.

Gossel - Das Zusammenwirken der Ortsteilwehren von Geschwenda und Gräfenroda wurde am Samstag im Rahmen eines Rüstzugalarms geprobt, informiert die Pressesprecherin der Feuerwehr Geratal, Janet Grünke. Zum ersten Mal sollten die beiden Teileinheiten, welche in der Gemeinde Geratal für die Technische Hilfeleistung zuständig sind, ein komplexes Unfallszenario im Zugrahmen absolvieren. Am Ende funktionierte die Zusammenarbeit nicht nur mit den Feuerwehren sondern auch dem ASB und DRK, inklusive dem Einsatz von Notarzt und drei Rettungswagen bestens.

Für diese Übung wurde ein Verkehrsunfallszenario mit Darstellern mit geschminkten Verletzungsmustern erarbeitet. Die Übung wurde zwischen Crawinkel und Gossel inszeniert. Personen waren eingeklemmt bzw. aus dem Fahrzeug geschleudert. Eine davon sollte reanimiert werden, verstarb laut Szenario aber am Unfallort. Eine Person stand unter Schock.

Etwa 40 Teilnehmer fanden zusammen. Sirenen und Melder alarmierten die Kräfte in Frankenhain, Gräfenroda, Geschwenda und Gossel. Hinzu kam der Führungsdienst der Feuerwehr Geratal, vertreten durch Martin Knapp. Dieser wurde durch den Einheitsführer der Ortsteilwehr Gossel, Erik Sieboldt, über die aktuelle Lage in Kenntnis gesetzt. Beteiligt waren auch die Kräfte des Rüstzuges Geratal und Geschwenda. Der eingetroffene Rettungsdienst nahm für die Verletzten eine Triage entsprechend dem Grad der Verletzungen vor. Der Notarzt legte fest, dass einer der verunfallten Kraftfahrer mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden muss. Michael Hartmann, der Einheitsführer des TLF 4000 aus Geschwenda, wurde damit beauftragt, gemeinsam mit seiner Besatzung, einen Hubschrauberlandeplatz einzurichten, was auch umgehend umgesetzt wurde.

Mit dieser Übung konnte nicht nur das Zusammenwirken der Ortsteilwehren Geschwenda und Gräfenroda im Rahmen des Rüstzugalarmes trainiert werden, die Übung diente auch der Vertiefung der Inhalte der Ausbildungen, inklusive der Erstversorgung der Verletzten.

Der Bürgermeister der Gemeinde Geratal, Dominik Straube, nutzte die Gelegenheit, sich von der Einsatzbereitschaft seiner Feuerwehr zu überzeugen und im Anschluss einige Berufungen und Beförderungen durchzuführen. hum

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