Angesichts der aktuellen Flut-Katastrophe im Westen Deutschlands ist eine Diskussion darüber entbrannt, warum die Bevölkerung nicht frühzeitiger vor den zerstörerischen Wassermassen gewarnt wurde, nachdem klar war, dass besonders in der Eifel innerhalb von Stunden Rekord-Regenmengen fallen würden. Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster, erklärte im Deutschlandfunk: „Wir wollen die gute alte Sirene zurückhaben.“ Sie sei neben den Warnungen auf digitalem Weg – über Rundfunk, Fernsehen und Apps auf den Mobiltelefonen – eine wichtige Ergänzung. In den betroffenen Gebieten erwies sich als besonders verhängnisvoll, dass die Flutwelle die Menschen in der Nacht überraschte.