Feier Buntes Sommerfest in Spechtsbrunn

Katja Maria Hein

Nach zwei Jahren coronabedingter Auszeit endlich einmal wieder etwas auf die Beine zu stellen, bei dem alle Vereine des Ortes, so wie vor der Pandemie, das gesellige Miteinander pflegen.

So beschrieb Ortsteilbürgermeister Björn Greiner am Wochenende die Idee hinter dem Sommerfest in Spechtsbrunn. Aus diesem Grund hatte der Ortsteilrat gemeinsam mit den Vereinsvorsitzenden die Veranstaltung geplant und vorbereitet. Die Ausgaben, etwa für die Zeltmiete, die nötige Versicherung oder die Gema, übernahm der Förderverein Spechtsbrunn am Rennsteig. So konnten sich die übrigen Vereine darauf konzentrieren, mit ihren Beiträgen zum Fest zumindest ein wenig die Vereinskasse wieder aufzubessern, im Interesse zukünftiger Vereinstätigkeit.

Trotz zahlreicher weiterer Veranstaltungen in der Umgebung war das Fest zwischen Matthäuskirche, Backhaus und Feuerwehrgerätehaus gut besucht. Im Backhaus hatte der Heimat- und Tourismusverein, ungeachtet der enormen Hitze, den Backofen angeschürt und zahlreiche Brote und Kuchen vorbereitet. Gleich neben dem Gotteshaus legte der Feuerwehrverein Bratwürste auf den Rost und ein paar Meter weiter griffen vor allem die jüngsten Festbesucher gerne bei den Angeboten des AWO-Ortsvereins zu. Dort gab es nämlich Popcorn und Zuckerwatte, die weithin lecker dufteten. Aber auch Sommerbowle mit und ohne Alkohol hatten die AWO-Damen im Angebot. Die Bastelstrecke nutzten Kinder und Jugendliche, um ganz individuelle blumige Windlichter zu gestalten. Die Kleinsten testen mit großem Interesse den vielseitigen „Fuhrpark“ verschiedenster Bobby-Cars. Auch die Tattoos und das Kinderschminken waren äußerst gefragt.

Ein ganz besonderer Hingucker war der Stand von Jochen Groß. Der Holzexperte aus Lausnitz bei Neustadt/Orla hatte nicht nur fertige Beispiele seines Talents als selbständiger Kettensägenschnitzer im Gepäck. Bei ihm flogen auch kräftig die Späne. Am Ende hatte er aus einem Esche-Stamm einen täuschend echten Adler herausgearbeitet. Seine Erklärung, dass es durchaus unter Hochleistungssport fällt, in kurzer Zeit aus einem Stück Rohholz eine fertige Skulptur zu schnitzen, konnte das Publikum, zumal bei den hochsommerlichen Temperaturen, durchaus nachvollziehen. Groß fertigt übrigens auch Schnitzereien ganz nach Wunsch an und warb natürlich für sein Metier.

Im Festzelt, wo so mancher Gast lieber „sonnengeschützt“ Kaffee und Kuchen oder ein Gläschen Bowle genoss, sorgten derweil die „Fröbelstädter Musikanten“ für gute Unterhaltung. Die Musiker aus Oberweißbach, einst „Haus- und Hofband des Narva-Glühlampenwerkes“, können auf eine lange Tradition verweisen und kamen mit der großen Bandbreite ihrer Darbietungen von Polka und Marsch bis zum Rennsteiglied beim Publikum gut an.

Volleyball-Turnier

Auf dem Volleyballplatz gleich neben dem Feuerwehrdepot startete derweil ein Volleyballturnier, für das sich insgesamt sieben Mannschaften angemeldet hatten. Im Beachvolleyball-Modus kämpften die Teilnehmer um den ersten Platz – genossen aber auch das Spiel, bei dem sie von zahlreichen Zuschauern angefeuert wurden. Den Pokal für das sportlichste Team, den der Sportverein ausgelobt hatte, konnten am Ende übrigens Hannah Greiner, Lea Weschenfelder, Sascha Zeyen, sowie Vincent und Nick Rosenbusch entgegennehmen.

Am Abend übernahm dann DJ Martin das musikalische Zepter im Festzelt, wo zahlreiche Gäste das Spechtsbrunner Sommerfest bei bester Laune ausklingen ließen.

 

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