Am Vormittag, als sich der Frühnebel verzogen hatte und sich einigermaßen gutes Wetter für das Feiern des Erntedankfestes im Freien ankündigte, zogen 22 naturverbundene Langewiesener mit Revierförster Ronny Luc los, um den Wald der Forstbetriebsgemeinschaft Langewiesen/Gehren zu inspizieren. Am „Kleinen Tragberg“, nunmehr ohne Käferholz der gefällten hohen Fichten, ist die Naturverjüngung des künftigen Mischwaldes voll im Gange. Elf Baumarten haben sich angesiedelt. „Und wenn wir durch eine sinnvolle Jagd die Jungpflanzen schützen, sie später als Jungbäume gut pflegen, kann in Jahrzehnten wieder reich geerntet werden – wenn ich in Rente gegangen bin“, meinte der Revierförster im Gespräch auf dem Festplatz im Informationszelt.