FC Carl Zeiss Jena Der Neue im Paradies heißt Marco Grote

Ein Nachfolger für Volkan Uluc ist gefunden. Marco Grote übernimmt das Traineramt beim FC Carl Zeiss Jena.

Erfahrungen auch bei Union Berlin: Marco Grote. Foto: Andreas Gora/dpa

Wenn sich die Regionalligamannschaft der Fußballer vom FC Carl Zeiss Jena am 17. Juni wieder zum Trainingsauftakt trifft, wird Marco Grote (53) erstmals als verantwortlicher Cheftrainer das Mannschaftstraining leiten. Der gebürtige Bremer unterschrieb einen bis Sommer 2028 laufenden Zwei-Jahresvertrag an den Kernbergen.

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„Der FC Carl Zeiss Jena ist ein großer Club. Die Bedingungen, um hier mit der Mannschaft zu arbeiten, sind herausragend. Die Gespräche zunächst mit Miro Jovic, der Geschäftsführung und später dann mit den Gremien waren sehr wertschätzend und haben mich zusätzlich darin bestärkt, dass der Schritt nach Jena der richtige ist. Ich bin davon überzeugt, hier gut arbeiten und mit dem Verein erfolgreich sein zu können. Auf mich wartet eine sehr reizvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, sagte Marco Grote.

FCC-Sportdirektor Miroslav Jovic meinte über die neue Personalie: „Marco bringt viel Erfahrung mit, hat auf höchstem Niveau viele Jahre im Nachwuchs gearbeitet und zudem auch sehr wertvolle Erfahrungen im Männer- und Profibereich in der 1. und 2. Bundesliga sammeln dürfen. Damit entspricht er exakt dem von uns gesuchten Trainerprofil. Hinzu kommt die spürbare Vorfreude auf die Aufgabe in Jena, die Marco in den persönlichen Gesprächen ausgestrahlt hat.“

Beim Trainerstab des FCC kann der neue Cheftrainer mit Co- und Torwarttrainer Paul Küas, Athletiktrainer Moritz Kleikamp sowie Übergangskoordinator René Lange auf ein bewährtes Team zurückgreifen.

Marco Grote, wurde als Spieler bis zur A-Jugend beim SV Werder Bremen ausgebildet und war später für den FC Bremerhaven, den VfB Oldenburg und die U23 des HSV am Ball. Nach ersten Trainererfahrungen beim HSV kam er 2008 zurück ins Bremer Nachwuchsleistungszentrum, wo er bis 2020 verschiedene Teams betreute. In der Saison 2020/2021 übernahm er beim damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück das Amt des Cheftrainers, bevor er über die griechische Erstligastation Apollon Smyrnis 2020 zum 1. FC Union Berlin gelangte, wo er die U19 der Eisernen übernahm und nach den Trennungen von Urs Fischer und Nenad Bjelica jeweils interimsweise die Profi-Mannschaft betreute.