Aus den Tunnelportalen des Sandbergtunnels auf der ICE-Neubaustrecke bei Stadtilm im Ilm-Kreis quillt leichter Rauch. Tief im Inneren des 1350 Meter langen Bauwerks wird es mit jedem Schritt lauter, beklemmender und gespenstischer. Außer der Tunnelbeleuchtung gibt es kein Licht. Panische Stimmen hallen von den Wänden wider. Menschen schreien vor Schmerzen, rufen verzweifelt um Hilfe, irgendwo weint ein Baby.