Am Donnerstagnachmittag wurde auch in der Agrargenossenschaft Fambach wieder gedroschen. Knapp drei Wochen lang ging gar nichts. Nun aber konnte Mähdrescherfahrer Uwe Wedel endlich wieder loslegen. Bis dahin hatte der landwirtschaftliche Betrieb in diesem Sommer schon die Wintergerste auf 35 Hektar vom Halm geholt – und das mit 78 Dezitonnen je Hektar. Vorstandsvorsitzender Jan Schmidt spricht von einem sehr guten Ertrag. „Jedenfalls für unsere Verhältnisse hier.“ Nun ist der Raps, der auf 75 Hektar herangewachsen ist, an der Reihe. Als „Schwarzes Gold“ bezeichnen die Bauern oftmals die Kultur. „In diesem Jahr ist es vielleicht eher Silber“, sagt der Agrarchef mit Blick auf die bescheidenen Preise für die schwarzen Körner, aus denen gar vieles hergestellt werden kann wie Öl, Futter oder Biodiesel.
Fambach „Schwarzes Gold“ wird geborgen
Birgitt Schunk 08.08.2025 - 12:38 Uhr