Falsche Bank-E-Mail Betrüger prellt Meiningerin

Eine Frau aus Meiningen ist von einem Betrüger um einen fünfstelligen Betrag geprellt worden. Die Polizei warnt: Seien sie misstrauisch!

Um einen fünfstelligen Betrag wurde eine Meiningerin gebracht. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Monika Skolimowska

Die E-Mail, die eine Meiningerin am Montagnachmittag erhielt, sah aus, als wäre sie von ihrer Bank. Auch der Absender ließ das vermuten. In dem Schreiben wurde ihr eine Kontosperrung angekündigt. Die Frau rief daraufhin die in der Mail angegebene Telefonnummer an. Am Apparat meldete sich ein angeblicher Bankmitarbeiter und erzählte ihr von einem Datenleck. Um sich zu verifizieren, sollte sich die Kontoinhaberin in der App anmelden und der Mann am Telefon glich telefonisch Daten ab. Wie eine Polizeisprecherin weiter informierte, wurde die Frau aufgefordert, die Angaben nebenbei in ihrer Banking-App zu bestätigen. Sie gab dabei unwissentlich mehrere Transaktionen frei und überwies dadurch einen Betrag im fünfstelligen Bereich an die Betrüger.

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Die Polizei fordert angesichts der zahlreichen Betrugsmaschen auf, unbedingt misstrauisch zu bleiben. Die Bank sollte nur unter den bekannten Nummern kontaktiert werden. „Geben Sie auf keinen Fall persönliche Codes an Unbekannte weiter oder Transaktionen im Onlinebanking frei, die Sie nicht vorher auf Ihre Richtigkeit geprüft haben. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei unter der Rufnummer 110“, betont eine Polizeisprecherin.