Das Orgelkonzert, das Philipp Christ nun nach fast sieben Jahren Verspätung, die dem verheerenden Brand und der umfangreichen Wiederaufbauarbeiten geschuldet war, in der Kathedrale Notre-Dame geben konnte, sei ein sehr schönes Erlebnis gewesen. „Nachts in dem imposanten Bau allein mit einem Assistenten an der Hauptorgel zu proben, das hatte schon etwas ganz Spezielles. Und das Konzert selbst vor einem solch großen Publikum war schon sehr schön“, gibt der Organist und Kreiskantor einen kleinen Einblick auf das, was er Anfang Februar in Paris erlebt hatte. Sicher, an Frankreichs größter Orgel zu spielen, das ist schon etwas Besonderes. „Aber die Silbermann-Orgel in Dresden ist für mich auch sehr bedeutend“, so Philipp Christ.