Eyrichshof - Und wieder gibt es eine Bürgerinitiative in Ebern. Sie trägt den etwas sperrigen Namen "Bürgerinitiative gegen Hochregallager in Eyrichshof", doch sperrig ist schließlich auch das, wogegen es sich in den Augen ihrer Mitglieder zu kämpfen lohnt: Die Firma Uniwell plant im Eberner Stadtteil, wo das Unternehmen bereits ansässig ist, einen weiteren Bau. Das erscheint auf den ersten Blick sinnvoll, hat die Stadt vor den Toren Eyrichshofs doch ein Gewerbegebiet für produzierendes Gewerbe ausgewiesen. Erlaubt sind derzeit Gebäude mit einer Höhe bis zu zehn Meter. Nun hat sich der Eberner Stadtrat jedoch kürzlich für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes ausgesprochen "mit der Folge, dass Gebäude bis zu 21 Meter Höhe zulässig wären", protestiert die Bürgerinitiative, die sich damit nun an die Presse wendet. "Durch eine geplante Verlegung des ,Nullpunktes‘", so heißt es in dem Schreiben, "könnte nun auf der Fläche mehr als 30 Meter höher gebaut werden als zuvor." Zum Vergleich: Die zuletzt errichteten Lagerhallen der Spedition in Sandhof sind 13 Meter hoch.