Die Verzweiflung der Bauern in der Po-Ebene lässt auch höchste kirchliche Würdenträger nicht unberührt: Der Mailänder Erzbischof Mario Delpini hat gleich in mehreren Kirchengemeinden seiner Diözese Gottesdienste gehalten, um „für das Geschenk des Wassers und für einen weisen Umgang mit diesem lebenswichtigen Element“ zu beten. Auch andere Priester haben in den besonders von der Hitze und Dürre betroffenen Regionen Piemont, Lombardei und Emilia-Romagna mit den Gläubigen Prozessionen durchgeführt – auf dass es der Himmel endlich wieder einmal regnen lasse.