Die Südthüringer Wirtschaft blickt mit großer Sorge auf die angekündigten zusätzlichen US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle importierten Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen am Donnerstag auf Nachfrage dieser Zeitung. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass die USA ab sofort Einfuhrzölle auf Autos erheben würden. Die Einführung der Zusatzzölle wird unsere Südthüringer Automobilzulieferer sowohl unmittelbar als auch mittelbar treffen und kann die angespannte Wirtschaftslage weiter verschlechtern, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Pieterwas. Die USA seien bei den Exporten der wichtigste Handelspartner der Thüringer Wirtschaft. Von den rund 2,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 von Thüringer Unternehmen in die USA geliefert wurden, entfiel etwa ein Viertel auf Kraftwagen und Kraftwagenteile, geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.