Aus der TU entsprungen
Wie Chefstratege Falko Rotter in seiner Eröffnungsrede zurückblickt, ist das Unternehmen aus der gemeinsamen Arbeit an einem studentischen Projekt entstanden. Exor Pro entwickelt eine Software, mit deren Hilfe man Ware fachgerecht lagern, verpacken und versenden kann. Kelvin WMS heißt dieses Lagerverwaltungs- und Lagersteuerungssystem. „An diesem Projekt haben wir selbstständig weitergearbeitet und bald auch schon erste Kontakte knüpfen können“, erklärt Rotter. In Gothaer Existenz- und Transferzentrum eröffneten Rotter und Kalweit ihr erstes Büro. Doch lange blieben sie nicht in der Residenzstadt. „In Gotha sahen wir zu wenig Potenzial. Wir wollten wieder nach Ilmenau, zu den Informatikern vor Ort“, so der Gründer. 2003 zog Exor Pro ins Ilmenauer Technologie- und Gründerzentrum. Laut Rotter war es vor allem die Nähe zur Universität, die den Standort Ilmenau für das Unternehmen so attraktiv machte. Derzeit seien fünf Werksstudenten in der Firma beschäftigt. Sie arbeiten neben ihrem Studium bei Exor Pro. Darüber hinaus sei Ilmenau nicht weit entfernt vom Industriegebiet Erfurter Kreuz, wovon das Unternehmen ebenfalls profitieren könne.