Was war denn hier früher drin? Die Frage stellte sich am Feuerwehrdepot Almerswind und die Schwarmintelligenz der Einheimischen hatte zu tun, das alles noch rekonstruiert zu bekommen. Die Almerswinder hatten sich, begleitet von Studierenden der Hochschule Coburg auf den Weg durch ihr Dorf gemacht. Es ist nicht die erste Runde Erzählcafé im Schalkauer Stadtteil. Das Format hat sich zum sprichwörtlichen „Selbstläufer“ entwickelt. Die Menschen wieder miteinander ins Gespräch zu bringen ist die Intention von Hochschulseminar und lokaler Veranstaltung gleichermaßen. „Über was möchten wir sprechen?“, hieß noch vor vier Wochen. Dabei sprudelten die Erinnerungen an Almerswind, an die Zeit des Sperrgebiets an der innerdeutschen Grenze oder das Neuerfinden nach Grenzöffnung und Wende nur so aus den Protagonisten heraus.