Mitten im gefühlten Nirgendwo, dort wo einst ein Land endete, offenbart sich eine Idylle, die aus einem Film entstammen könnte. Oder aus einem Bilderbuch. Der Weg Richtung Nonnenholz in Rieth führt daran vorbei. Malerisch liegen da Wiesen, ein Graben zieht sich durch das Gelände, dahinter Bäume. Und dann steht er da. Der Wagen. Er glänzt, als hätte ihn jemand gerade erst fertiggestellt. Goldene Räder, die im Sonnenlicht schimmern. Fenster aus goldfarbenem Aluminium, teilweise neu eingesetzt – und doch so gebaut, dass sie aussehen, als hätten sie schon immer genau hierhergehört. Ein bisschen wie in einem alten Zugabteil. Man bleibt stehen und staunt und weiß: Dieses Schmuckstück steht nicht zufällig hier. Und wenn es Anfang Mai wirklich als temporäres Café erwacht, dann nicht ohne Sang und Klang, sondern mit einem Fest für und mit der Region.