Geringere Entschädigung bei Zwangsabschaltung von Anlagen
Für neue Solar- und Windkraftanlagen, die in Regionen errichtet werden, die bereits Netzengpässe haben, soll es künftig verringerte Ausgleichszahlungen geben, wenn diese Anlagen zeitweise abgeschaltet werden müssen, um eine Netzüberlastung zu verhindern. Auch das sieht der BSW kritisch: Damit würden große Teile Deutschlands zu Sperrzonen für erneuerbare Energien.
Die Deutsche Umwelthilfe sieht als entscheidenden Fehler, dass die Bundesregierung die Folgen eines unzureichenden Netzausbaus auf diejenigen verlagere, die die Energiewende überhaupt erst möglich machten. Die Vorgaben für die Netzbetreiber blieben vielfach unverbindlich, während Betreiber erneuerbarer Anlagen stärker in die Pflicht genommen würden, stellte
Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner fest.