Um die Klimaziele zu erreichen, müsste sich bis zum Jahr 2030 der Anteil der erneuerbaren Energien, zu denen Windkraftanlagen, Solarparks und Biogasanlagen zählen, fast verdoppeln. Im vergangenen Jahr brachte die Bundesregierung ein Gesetz auf den Weg, dass die Genehmigungsverfahren für solche Anlagen durch weniger Bürokratie um Monate verkürzen soll. Nicht nur die Länder sind in der Pflicht, sondern auch die Landkreise haben Verantwortung, um den Klimaschutzzielen gerecht zu werden. Wie das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen auf Nachfrage mitteilt, rangiert die Region im thüringenweiten Vergleich mit 5943 Photovoltaik-Anlagen (PV) zahlenmäßig auf dem vierten Platz, nach dem Wartburgkreis, dem Eichsfeld und dem Landkreis Gotha. Erfolgt die Berechnung nach installierten Leistungen, liegt Schmalkalden-Meiningen mit 165 Megawatt auf Platz sechs. Zudem wurden 21 Biogasanlagen mit einer Leistung von 0,6 Mega-Watt gebaut. Im thüringenweiten Vergleich nimmt die Region in dieser Kategorie den siebten Platz ein.
Erneuerbare Energie Heftiger Wind und trübe Aussichten
Diana Werner-Uhlworm 07.03.2025 - 10:00 Uhr