Erlau - Es ist Sonntag, der 19. April 2020, als im Landkreis Hildburghausen Geschichte geschrieben wird. Dabei tritt in der Einzigartigkeit dieses Ereignisses jedoch auch ein Stück weit Normalität zutage. So ist es doch fast wie im echten Leben. Am Ende gewinnt Bayern. Kurz vor knapp. Joshua Zirkzee erzielt in der 90. Minute den entscheidenden Treffer. Dieser 18-jährige Niederländer, der bereits außerhalb der virtuellen Welt als Joker hervorstechen konnte, schießt die Münchner zum Sieg und macht Benedict Strebinger damit zum Gewinner der ersten und bislang einzigen Fifa-Stadtmeisterschaft im Landkreis, ausgerichtet von Kreisoberligist Erlauer SV. Dabei hat der 15-Jährige Nachwuchskicker der SG Goßmannsrod/Oberland doch entscheidenden Anteil am Erfolg. Um genau zu sein noch viel mehr als die virtuelle Version des drei Jahre älteren Zirkzee. So liegt das Glück doch einzig und allein im Köpfchen und in den Händen des Südthüringers begründet. Er ist am Ende den Tick besser als Eric Döhler, Nachwuchsspieler des 1. Suhler SV, der es ebenfalls bis ins Finale geschafft hat.
Erlau Virtuelle Wunder mit einem Hauch von Realität
Carsten Jentzsch 21.04.2020 - 17:10 Uhr