Erfurt - Wenige Wochen, nachdem in Mittelthüringen mehrere ausländische Paketboten aufgeflogen sind, die im Verdacht stehen, illegal Waren für den Logistikkonzern Hermes ausgeliefert zu haben, steht das Unternehmen im Freistaat erneut in der Kritik. Einzelne Subunternehmen in Thüringen werfen Hermes vor, im Zuge einer anstehenden Zertifizierung maßgeblich in ihre Unternehmenshoheit einzugreifen - und so letztlich ihre Existenz zu gefährden. In seinem Fall, sagte der Inhaber eines Subunternehmens unserer Zeitung, wolle Hermes durchsetzen, dass er künftig drei festangestellte Vollzeitmitarbeiter haben solle, mit denen er für das Unternehmen Pakete ausliefere. Gleichzeitig kritisiert der Mann das Geschäftsgebaren des Unternehmens grundsätzlich. Hermes weist die Vorwürfe zurück.
Erfurt Subunternehmen streiten mit dem Logistik-Riesen Hermes
Sebastian Haak 14.10.2017 - 10:17 Uhr