Erfurt - Der Thüringer Landtag kam am Donnerstag zu einer einstündigen Sondersitzung zusammen. Das von der AfD beantragte Thema lautete: "Konsequenzen ziehen aus dem möglicherweise neutralitäts- und rechtswidrigen Handeln des Präsidenten des Amtes für Verfassungsschutz". Ein Zusammenhang mit der Landtagswahl am 27. Oktober ist offensichtlich. Die AfD wollte die Sitzung nutzen, um gegen Präsident Stephan Kramer Stimmung zu machen, dessen Entlassung sie fordert. Kramer hatte die AfD öffentlich zum "Prüffall" seiner Behörde erklärt. Dazu läuft ein Rechtsstreit vor dem Thüringer Verfassungsgericht. Zum Verdruss der AfD fällt das Urteil erst nach der Landtagswahl.