Er schlief am Unfallort ein: Sturzbetrunkener Fahrer ruiniert Ortsbeleuchtung

Ein betrunkener hat Sonntagnacht in Hellingen mit seinem Auto eine Straßenlaterne umgefahren. Danach viel das Licht im gesamten Ort aus. Die abgebildete Laterne ist symbolisch und steht nicht in Hellingen. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Im Vollrausch hat ein 29-Jähriger Autofahrer in der Nacht zum Sonntag für einen Ausfall der Straßenbeleuchtung in Hellingen (Landkreis Hildburghausen) gesorgt. Nach dem Unfall schlief er in der Nähe einfach ein. Der Mann war wenig einsichtig, beleidigte Polizisten und musste seinen Rausch deshalb in einer Zelle ausschlafen.

Hellingen - Der Audifahrer war laut Polizeibericht Sonntagnacht gegen 0.05 Uhr beim Ausparken gegen eine Hauswand in der Zylindergasse geprallt. Danach setzte er seine Fahrt unbeeindruckt fort und kollidierte in der Volkmannshäuser Straße mit einem Gartenzaun und einer Straßenlaterne. Durch diesen Aufprall fiel die Straßenbeleuchtung im gesamten Ort aus.

Die herbeigerufenen Polizisten fanden den Unfallverursacher in unmittelbare Nähe zum Unfallort auf dem Boden liegend, schlafend und unverletzt auf. „Aber anstatt reumütige Einsicht zu zeigen, wurde der Mann zunehmend aggressiver und beleidigend gegenüber den Beamten“, erklärte ein Polizeisprecher. Ein Atemalkoholtest ergab die Lösung: Der Autofahrer hatte einen Wert von 2,8 Promille Alkohol inne. Im Anschluss wurde im Klinikum Hildburghausen eine Blutentnahme durchgeführt.

Da der Audifahrer während und nach Beendigung der Polizeimaßnahme sein aggressives Verhalten nicht ablegte, wurde er in Unterbindungsgewahrsam genommen. Wenn er wieder nüchtern ist, muss er sich mit Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Beleidigung, Bedrohung und Unfallflucht auseinandersetzen. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher.

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