Neu ist das Problem nicht, das das Kartellamt in seinem Bericht skizziert: In der Stromerzeugung in Deutschland sind zu wenige Unternehmen aktiv. Das war schon so, als der Strom in Deutschland noch aus Kernkraftwerken kam, denen ja viele nachweinen. Auch diese gehörten nicht einmal einer Handvoll Konzerne, die den Markt unter sich aufgeteilt hatten. Und damit auch die Preise bestimmten. Nun ist es nicht anders. Zwar ist der Strommarkt längst international. Stromhändler können ihren Strom also in ganz Europa einkaufen, doch physikalisch ist es eher unwahrscheinlich, dass Windstrom aus Nord-Norwegen am Ende tatsächlich in Suhl aus der Steckdose kommt.
Energieversorgung Zu wenige Akteure auf dem Markt
Jolf Schneider 23.02.2026 - 17:07 Uhr