Privatpersonen haben es in den letzten Jahren erlebt: Die Energiekosten stiegen massiv an. Dem Landkreis ging es für seine Verwaltungsgebäude, Schulen und Turnhallen nicht anders. „Der Energieverbrauch sank im Berichtsjahr 2023 um sieben Prozent. Die Energiekosten erhöhten sich um 54 Prozent“, so ist es im Energiebericht zu lesen, der diese Woche im Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr diskutiert wurde. „Der gesamte Verbrauch von Wärme liegt im Berichtszeitraum um zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies ergibt sich aufgrund des sparsamen Umgangs aller Nutzer mit Energie infolge der angespannten Situation auf dem Energiemarkt. Die dazugehörigen Kosten stiegen um 46 Prozent. Ohne die staatlichen Preisbremsen für Erdgas, Fernwärme und Strom und eine sparsame Betriebsweise wäre die Kostensteigerung noch höher ausgefallen“, führt das Gebäude- und Liegenschaftsmanagement in seinem Bericht weiter aus. Nicht viel anders sieht es beim Strom aus: „Der Verbrauch ist um ein Prozent gesunken. Die dazugehörenden Kosten sind um 71 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Die Ursache liegt an der extremen Preissteigerung am Energiemarkt“, heißt es dazu. Der Einkauf von auf kreiseigenen Dächern erzeugtem Solarstrom sowie die Eigenstromerzeugung durch drei kreiseigene Blockheizkraftwerke trage aber langfristig zu stabilen Stromkosten und zur Verringerung von CO2-Emissionen bei.
Energiebericht Weniger Verbrauch, steigende Kosten
Berit Richter 14.11.2024 - 13:00 Uhr