EM Halbfinale Halbfinale und Public Viewing in München

Beim EM-Halbfinale in München zwischen Frankreich und Spanien war doch mehr Andrang als erwartet. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ist die EM-Stimmung bei den Deutschen getrübt? Zum Halbfinalspiel in München war beim Public Viewing im Olympiapark viel los - trotz des Ausscheidens der deutschen Mannschaft.

 
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München (dpa/lby) - Nach dem EM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war zum Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien in München das Public Viewing im Olympiapark gut besucht. "Volles Haus", teilte der Olympiapark auf Instagram mit. Es habe aber noch freie Plätze gegeben. Das Olympiastadion sollte für das Spiel geschlossen bleiben, sagte ein Sprecher des zuständigen Münchner Bildungsreferats. 

Beim Viertelfinale zwischen Deutschland und Spanien am vergangenen Freitag war die Fanzone bereits gute anderthalb Stunden vor Anpfiff geschlossen worden - die Kapazitäten von 25.000 Zuschauern war längst erreicht. Ausweichen konnten die zahlreichen Fans auf das Olympiastadion, wo bis zu 8.000 zusätzliche Menschen einen Platz finden konnten. Aber auch das wurde dann aus Kapazitätsgründen geschlossen.

Ist die EM-Stimmung bei den Deutschen getrübt?

Viele Fans der beiden Mannschaften hätten Tickets für das Halbfinalspiel und wie viele deutsche Fans sich das Spiel ansehen wollten, bleibe abzuwarten, hieß es. Am Abend waren dann auch viele spanische und französische Zuschauer in der Fanzone, wie der Olympiapark mitteilte.

Auseinandersetzungen zwischen den Spaniern und den Franzosen wurden nicht erwartet. Die Polizei ging von einer ruhigen und friedlichen Begegnung aus - die Fans der Mannschaften seien eher nicht für ihre Ausschreitungen bekannt.

Knapp 2000 Polizeibeamte sollten den Angaben zufolge in der bayerischen Hauptstadt im Einsatz sein. Eine dreistellige Zahl davon rund um das Public-Viewing-Areal im Olympiapark. Vor dem Anpfiff um 21.00 Uhr trafen sich die Anhänger der Mannschaften in den ihnen zugeordneten Biergärten und stimmten sich ein, wie es vom Sprecher des Bildungsreferats weiter hieß. Für viele ging es dann mit Shuttlebussen weiter.

Für die deutsche Nationalmannschaft war bereits am Freitag Schluss: In der 119. Minute beendete Mikel Merino mit seinem Tor den deutschen Titel-Traum.

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