Eltmann - Ohne die Dienste der Sozialstationen wäre heute ein Leben in der gewohnten Umgebung in vielen Fällen gar nicht mehr möglich. Sie bieten Familien Unterstützung und Hilfe bei der Pflege ihrer Angehörigen im Alltag an. Über diese zahlreichen Angebote will die "Sozialstation Sankt Hedwig" im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" am Samstag, 3. November, von 11 bis 16 Uhr in ihren Räumen in Eltmann, Fichtenbach 1, informieren und Einblicke geben. Die häusliche Pflege ist ja entstanden aus den Sozial- oder Krankenstationen der Kirche oder der Wohlfahrtsverbände. Schon Mitte des letzten Jahrhunderts hatten in Eltmann die "Erlöser-Schwestern" eine ambulante Krankenstation errichtet und fuhren mit dem Fahrrad oder gingen zu Fuß, um kranken Menschen zu helfen. Eine Umorganisation erfolgte dann im November mit Schwester Carissima. Noch im gleichen Jahr kam aber aus dem Mutterhaus in Würzburg die Nachricht, dass es keine ambulanten Stationen mit Klosterschwestern mehr geben könne. So erfolgte im Jahre 1975 in einer Gemeinschaftskation von katholischer und evangelischer Kirchengemeinde die Gründung der Sozialstation Sankt Hedwig.
Eltmann Sozialstation öffnet ihre Türen
Günther Geiling 30.10.2018 - 18:54 Uhr