Elisabeth Klinikum Neuer Pflegedienstleiter

red
Gemeinsam mit Personalleiterin Corina Bodner-Manschak überbrachte Geschäftsführer Thomas Fickel (l.) dem neuen Pflegedienstleiter Heiko Ledermann die besten Wünsche und einen kleinen Blumengruß. Foto:  

Heiko Ledermann übernimmt die Pflegedienstleitung am Elisabeth Klinikum Schmalkalden.

Man sieht es ihm nicht an, aber Heiko Ledermann ist mit seinen 36 Jahren ein alter Hase auf dem Gebiet der Gesundheits- und Krankenpflege. Seit 19 Jahren arbeitet er als Pflegefachkraft. Jetzt hat der gebürtige Utendorfer seine Arbeit auf der Intensivstation des Elisabeth Klinikums gegen die neue Verantwortung als Pflegedienstleiter eingetauscht und tritt damit in die Fußspuren seiner Vorgängerin Heike Bluhm. Ihm obliegen ab jetzt Aufgaben wie Personalführung und die abgestimmte Kommunikation mit anderen Berufsgruppen im Haus, die Kontrolle der Dienstpläne, die übergeordnete Personaleinsatzplanung sowie die Koordination von Mitarbeiterfortbildungen und Weiterentwicklung der qualitätsfördernden Pflege. Mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus neun Fachkliniken des Elisabeth Klinikums sowie die der Funktionsabteilungen fallen in seinen Zuständigkeitsbereich.

Große Verantwortung

Auf die neue Herausforderung freut sich Heiko Ledermann. „Neben meinen täglichen Arbeitsprozessen ist mir der Zusammenhalt im Team am wichtigsten.“ Sein Ziel sei es vor allem, die heranwachsende Generation von Pflegekräften noch stärker am Wissen der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen teilhaben zu lassen.

Für den 36-Jährigen bedeutete der neue Job eine große Herausforderung. Er wünsche sich sehr, dass es ihm gemeinsam mit den Kolleginnen der Lehrausbildung weiterhin gelingt, die zukünftigen Pflegefachkräfte selbstbewusst und mit Vorfreude in das tatsächliche Arbeitsleben starten zu lassen. Dies sei, so der neue Pflegedienstleiter, unter den derzeitigen Missständen im Gesundheitsbereich weniger selbstverständlich als noch zu seinen Lehrzeiten. „Dass wir als Lehrkrankenhaus eine hohe Ausbildungsqualität anstreben, ist im Rahmen der neuen generalistischen Pflegeausbildung nicht nur für das Elisabeth Klinikum von außerordentlicher Bedeutung“, betont Ledermannr. „Unsere Kooperationspartner, deren eigene Auszubildende verschiedene Pflichtpraktika in der stationären Akutpflege hier im Krankenhaus absolvieren müssen, vertrauen auf unsere Expertise. Unsere Qualitätsstandards werden später in die gesamte Region hinausgetragen.“

Die Ausbildung und dabei seine Funktion als Schnittstelle liegt Ledermann sehr am Herzen. Er versteht sich aber auch, je nach Situation, als Bindeglied oder Vermittler zwischen der Pflege und dem ärztlichen Dienst oder der Geschäftsführung. „Nur wenn wir offen und respektvoll miteinander umgehen, können wir gemeinsam die aktuellen Herausforderungen meistern.“

Die Erfahrung und das notwendige Fachwissen, um eine derart verantwortungsvolle Aufgabe auszufüllen, hat der 36-jährige Vater eines Sohnes reichlich gesammelt. Als 17-Jähriger begann er 2003 seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im SRH Zentralklinikum in Suhl. Die Entscheidung, einen Beruf in der Pflege zu ergreifen, stand da bereits seit mehreren Jahren fest. „Es liegt unserer Familie wohl im Blut“, meint Ledermann dazu. Nach seiner dreijährigen Lehre blieb er weitere drei Jahre auf der internistischen IMC (Intermediate Care) in Suhl, bevor er 2009 ins Rhön Klinikum nach Bad Neustadt a.d.Saale wechselte und dort seine Weiterbildung zum Fachpfleger für Anästhesie und Intensivpflege absolvierte. Dem Angebot, die Stationsleitung der Intensivstation des kommunalen Elisabeth Klinikums in Schmalkalden zu übernehmen, folgte Heiko Ledermann zu Beginn 2019. Zuvor hatte er erfolgreich die Weiterbildung zum Stationsleiter in Bad Kissingen beendet.

Zurück in die Heimat zog es den Pfleger zunächst wegen seines kleinen Sohnes, inzwischen weiß er auch das Klima seiner „zweiten Familie“ sehr zu schätzen: „Wir stehen füreinander ein und versuchen, die teilweise enormen Belastungen der täglichen Arbeit gemeinsam zu schultern. Und wenn das nicht gelingt, bin ich gern auch mal der Kummerkasten“, sagt der frischgebackene Pflegedienstleiter.

Thomas Fickel, Geschäftsführer des Elisabeth Klinikums, freute sich, dass Heiko Ledermann für so eine wichtige Funktion im Haus gewonnen werden konnte. „Mit ihm gemeinsam werden wir die sehr gute Pflegequalität im Haus weiter verbessern können.“ Seit seinem Arbeitsantritt vor drei Jahren habe das Team den 36-Jährigen als einen sehr engagierten und professionellen Mitarbeiter kennengelernt. Er vertraue darauf, dass Ledermann die neuen Herausforderungen mit der gleichen Souveränität meistern werde, so der Geschäftsführer.

 

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