Schlimmer geht immer. Nimmt man die unzähligen Ergebnisse beim Multisportevent „Finals“ am vergangenen Wochenende genauer unter die Lupe, so bleibt nur zu konstatieren: Der Thüringer Sommersport bewegt sich weiterhin im Niemandsland. Mickrige fünf Medaillen, die Mehrzahl davon in Teamwettbewerben errungen, erkämpften die Athleten aus dem Freistaat in Hannover und Braunschweig, und das bei üppigen 143 Einzelentscheidungen in 24 Sportarten. Es ist die schlechteste Bilanz seit dem Beginn der XXL-Veranstaltung im Jahr 2019. Zum Vergleich: Thüringens Wintersportler um den weltbesten Rennrodler Max Langenhan gewannen vor fünf Monaten bei den Olympischen Spielen acht Medaillen. Der Slogan „Sportland Thüringen“ bezieht sich wohl nur auf die kalte Jahreszeit und die erfolgreichen Ballsportvereine wie den VfB Suhl.