Eiskunstlauf-EM in Estland Paarläufer Hase/Seegert Kurzkür-Fünfte - Paul Fentz Elfter

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Die deutschen Paarläufer Minerva Hase/Nolan Seegert kommen zum Auftakt der EM trotz eines Sturzes in der Kurzkür auf Platz fünf. Bei den Herren erreichen Paul Fentz und Nikita Starostin das Finale.

Tallinn - Die besten deutschen Paarläufer Minerva Hase/Nolan Seegert haben im Kurzprogramm der Eiskunstlauf-EM im Tallinn/Estland nicht den optimalen Tag erlebt. Trotz eines Sturzes beim dreifachen Wurf-Salchow von ihr wurden die EM-Achten aus Berlin mit 62,21 Punkten noch Fünfte.

Ebenfalls von einem Sturz wurde der Auftritt der EM-Siebten Annika Hocke/Robert Kunkel (Berlin) beeinträchtigt. Sie qualifizierten sich mit dem 13. Platz und 55,19 Punkten immerhin für die Kür am Donnerstag. Die EM-Neulinge Letizia Roscher/Luis Schuster (Chemnitz/48,77) mussten Lehrgeld zahlen. Sie kamen nur auf Rang 19 mit 48,77 Punkten und schieden aus.

Herausragend waren die russischen Paare, die 2019 alle drei Medaillen gewannen. An die Spitze kämpften sich die Weltmeister Anastasia Mischina/Aleksandr Gallimow mit 82,36 Punkten. Die Titelverteidiger Jewgenia Tarassowa/Wladimir Morosow folgten auf Platz zwei mit 81,58 Punkten vor Aleksandra Boikowa/Dimitri Koslowski (76,26).

Einen guten, aber keinen perfekten Start hatte der viermalige deutsche Meister Paul Fentz. Mit 76,76 Punkten landete der 29-jährige EM-Achte von 2020 aus Berlin auf dem elften Platz. Der zehn Jahre jüngere gebürtige Russe Nikita Starostin (Dortmund) kam bei seiner EM-Premiere auf den 14. Rang und qualifizierte sich ebenso für die Kür am Donnerstag. "Es hat nicht alles gut geklappt", meinte Fentz, der den vierfachen Toeloop schon so gut wie gestanden hatte, aber doch noch stürzte. "Es hat trotzdem viel Spaß gemacht."

Den Titel werden vor allen die drei führenden Russen unter sich ausmachen. In Führung ging Junioren-Weltmeister Andrej Mosalew. Der erst 18-Jährige bekam 99,76 Punkte. Zweiter wurde Mark Kondratjuk (99,06) vor dem WM-Achten Jewgeni Semenenko (99,04).

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