Nein, das war nun wirklich eine vollkommen indiskutable Vorstellung von Ilmenaus Puckjägern! Die Hoffnungen, die sich bei ihnen und ihrem Anhang nach dem Beinahe-Sieg beim Hinspiel in Waltershausen aufgebaut hatten, wurden bitter enttäuscht. Die 60 Minuten waren geprägt von vergeblichen Ilmenauer Versuchen, zusammenhängende Spielzüge aufzubauen – die aber meist schon im Ansatz durch Scheibenverluste und Fehlpässe unterbrochen wurden. Oder von der resoluten Gäste-Defensive mit einem hünenhaften Goalie Dominique Morton. Der Witz dabei: Im Angriff wirkte Waltershausen, gerade mal mit zehn Feldspielern angereist, zwar etwas strukturierter. Aber ein richtiges Tor aus einer Kombination heraus gelang den Rebells auch nicht. Denn auch Ilmenaus Goalie Alexander Vostrikov, der mit Abstand beste Mann seines Teams, zeigte sich sehr gut aufgelegt. Aber ein völlig unnötiger Ilmenauer Scheibenverlust in letzter Position ermöglichte das 0:1 durch ein Solo von Hofmann (18.), ein nicht nachvollziehbar ungestörter Querpass auf Schweinhagen führte zum 0:2 (41.), gerade als das dritte Drittel begonnen hatte, und schließlich flog, in einer Überzahlsituation, ein Kunst-Weitschuss von Dobberstein ins kurze obere Eck (51.) der Rangers.