Noch keine Punkte in Sicht für die Kickelhahn Rangers Ilmenau in der Eishockey-Thüringenliga: Am Sonntagabend ging auch das Rückspiel gegen die Saale Bulls Halle III zu Hause 1:8 (1:2, 0:1, 0:5) verloren; im Hinspiel hieß es noch 2:7. Die Drittelergebnisse zeigen aber, dass die Gastgeber gut mithielten und erst in den letzten zehn Minuten unter die Räder gerieten. Das mag auch an fehlender Kraft gelegen haben, denn die Rangers waren – vor allem krankheitsbedingt – mit nur zwölf Feldspielern recht dünn besetzt, und das Match hatte über weite Strecken auch ein recht rasantes Tempo. Ein wichtiger Vorteil der Gäste waren zwei, drei Spieler, denen man deutlich ihre höherklassigen Erfahrungen ansah und die diesen Vorteil ebenfalls vor allem in der Schlussphase ausspielten. Ilmenau kämpfte unverdrossen um strukturierte Angriffe; vor allem Spielertrainerin Cindy Roßdeutscher mühte sich immer wieder darum. Aber oft stoppte allein schon die körperliche Präsenz ihrer Gegenspieler vieles ab. Ein Leckerbissen war Ilmenaus Ehrentor, erzielt von Daniel Schmitt nach einem langen Solo (17.). Eine starke Vorstellung lieferte auch Rangers-Torwart Alexander Vostrikov ab.
Eishockey, Thüringenliga Rangers brechen in der Schlussphase ein
Ralf Brückner 11.12.2023 - 17:20 Uhr