Die neue Sonderausstellung der Meininger Museen, die Jens Brautschek, Mitarbeiter für Stadtgeschichte, derzeit vorbereitet, zeigt erste Fotografien von der Residenzstadt. Über 1000 Stadtansichten der Jahre 1870 bis 1914 hat er aus Sammelalben, Postkarten und Mappenwerken der Meininger Graphischen Kunst- und Verlagsanstalt Junghanss und Koritzer zusammengetragen. „Wir haben in unserem Bestand drei dieser Mappen, allerdings unvollständig. Eine Mappe enthält Bilder aus der Rhön, eine andere Bilder aus Thüringen und die dritte Bilder der Residenzstadt“, erklärt Brautschek. Die Mappenwerke seien unterschiedlich groß, manche beständen aus 200 bis 300 Fotografien, andere, wie beispielsweise die Meiningen-Mappe, habe weniger Aufnahmen.