Samstagnachmittag in Zella-Mehlis, Arena „Schöne Aussicht“: Max Langenhan hat schon 90 Minuten Kreispokal in den Knochen, schoss die zweite Mannschaft des FC Zella-Mehlis mit zwei Toren zum Sieg über die SG Rosatal. Nur ein paar Stunden später braucht ihn auch die Erste im Ligapokal dringend. Langenhan, hauptberuflich eigentlich die medaillenverwöhnte Rennrodel-Hoffnung aus Oberhof, kommt als Joker in der 60. Minute, beim Stand von 1:1, aufs Feld. In der Verlängerung bringt der wuchtige Innenverteidiger den Kreisliga-Aufsteiger mit seinem 2:1 gegen Favorit Brotterode-Trusetal in Führung und somit auf die Siegerstraße. Es war Langenhans siebter Treffer im vierten Spiel für seinen neuen Klub, den FC Zella-Mehlis. Nach dem doppelten Pokalerfolg am Wochenende wollten wir vom Rennrodel-Champion wissen, wie gut so ein Hobby in den Leistungssportalltag hineinpasst und ob er keine Angst hat, sich beim Kicken auf dem Sportplatz schwer zu verletzen und so die andere Karriere zu ruinieren.