Chris Lange, der Betriebsleiter der Erfurter EGA, hat nervenzehrende Tage hinter sich: Mitte August wütete ein schweres Unwetter über Erfurt und verwüstete binnen Minuten auch Teile des historischen Parks. Eine erste Schadensbegutachtung in den Tagen danach zählte rund 500 mehr oder weniger stark beschädigte Bäume – etwa 2400 Gehölze stehen insgesamt auf dem Gelände. Vor allem im unteren Waldpark sind die Sturmschäden verheerend. Aber auch der Japanische Garten und Randbereiche des Karl-Foerster-Garten wurden in Mitleidenschaft gezogen. 35 zum Teil sehr alte Bäume hat der Sturm ganz umgerissen oder so schwer beschädigt, dass sie gefällt werden mussten – darunter eine rund 90 Jahre alte Kastanie und ein ebenso alter Götterbaum. Schäden, die der Besucher sehen wird: „Das tut schon weh, sagt Chris Lange.