Bei der Bekämpfung von Ebola ist die Verfolgung der Kontakte infizierter Patientinnen und Patienten besonders wichtig - doch in Gebieten, in denen Ebola geleugnet oder stark angezweifelt wird, ist dies besonders schwierig. "Auch wenn das Verständnis für die Krankheit durch Aufklärungsarbeit meist wächst, zögern viele Familien weiterhin, Verdachtsfälle zu melden. Sie haben Angst, dass Angehörige, insbesondere Kinder, von ihren Familien getrennt oder in Isolationszentren gebracht werden", sagt von Schroeder. Dabei gilt, gerade auch mit Blick auf die höhere Sterblichkeit bei Kindern: Eine frühe Erkennung mit anschließender Behandlung kann entscheidend dazu beitragen, Kinder besser zu schützen und ihre Überlebenschancen zu verbessern.