Ebern - Die Motivation hing an Hauswänden und Laternen: "Wer nicht läuft, ist ein Gartenzwerg!" hieß es da etwa. Die größere Motivation für die rund 600 Schüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums, die am Freitag ihre Runden durch die Eberner Altstadt drehten, war aber eine andere: Schritt für Schritt erliefen sie Spenden, die ausgesuchten Hilfsorganisationen regional wie international zugute kommen werden. "LebensLauf" heißt das Projekt, bei dem sich die Schüler für ihre Runden Sponsoren suchen: Je öfter sie also am Freitag die rund 460 Meter von Marktplatz über Grauturm und Rittergasse bis wieder zum Marktplatz zurücklegten, desto mehr Geld kommt für die Mobile Tafel und den Asylhelferkreis in Ebern sowie für Straßenkinder in Guatemala, Schülerpatenschaften im Senegal, Menschen im Irak und Soforthilfe in Bolivien zusammen. Bei den bisherigen Spendenläufen 2010, 2012 und 2015 waren es insgesamt rund 35 000 Euro. Die Schüler waren im Vorfeld durch Vorträge über die diesjährigen Hilfsprojekte informiert worden.