Torsten Schübel ist für die Stadt Suhl im Eigenbetrieb als Bauingenieur tätig. Mit seinen 62 Jahren hat er die Rente schon anvisiert, weshalb die Stadt Suhl derzeit auch bemüht ist, einen Nachfolger zu finden, im Optimalfall aus den eigenen Reihen – oder besser gesagt, selbst ausgebildet. Doch an die beiden dualen Studienplätze wollte so recht keiner heran, ob oder warum ein Job bei der Stadt Suhl so unattraktiv ist, konnte keiner so recht verstehen. Mittlerweile hat sich eine Bewerberin für einen der Studienplätze gefunden, Studienbeginn ist dann allerdings im kommenden Jahr. Mit der Vertragsunterschrift soll in den nächsten Tagen die Weiche für die Abiturientin in Richtung Zukunft bei der Stadt Suhl gestellt werden. Im Herbst 2026 soll die künftige Bauingenieurin für Suhl in Glauchau die Schulbank drücken wird und im städtischen Eigenbetrieb unter der Leitung von Andreas Volkhardt die kommenden drei Jahre ihre Ausbildung absolvieren. „In den nächsten Tagen soll der Vertrag unterschrieben werden. Unsere Bewerberin wird im kommenden Jahr das Abitur machen und dann im Optimalfall im Herbst 2026 mit dem Studium beginnen. Das hängt natürlich auch davon ab, bis wann wir die Unterlagen in Glauchau einreichen können und davon, ob sie einen der doch recht begehrten Plätze in Glauchau direkt im Anschluss ans Abitur antreten kann“, so Volkhardt. Und während die künftige Bauingenieurin ihr Studium beginnt, werden im nächsten September Tom Gutten und Nils Merk ihr duales Studium für einen Job bei der Stadt Suhl beenden.
Duales Studium für Suhl Suhls Stadt-Studenten wollen bleiben
Lars Koch 01.12.2025 - 16:30 Uhr