Es scheint sich etwas getan zu haben in der dualen Berufsausbildung. Vor 15 Jahren noch präsentierten Gewerkschaften Umfragen unter jungen Auszubildenden, die katastrophale Ergebnisse zutage förderten. Da war von einem rüden Umgangston im Unternehmen die Rede, davon, im Unternehmen nicht ernst genommen zu werden und keinen festen Ansprechpartner zu haben. Es waren Umfragen, die aus einer Zeit stammten, als es noch deutlich mehr Schulabgänger gab. Das hatte zur Folge, dass es mehr Bewerber um einen Ausbildungsplatz gab als Ausbildungsplätze selbst. Bei manchem Unternehmen schien das Überangebot dazu zu führen, der Berufsausbildung eher keine hohe Bedeutung einzuräumen.