DSV ruft Preis aus Verband würdigt Dahlmeier

Die tödlich verunglückte Biathletin inspiriert mit ihren Werten noch immer junge Sportler inspiriert – ihr Vermächtnis bleibt lebendig.

Der Deutsche Skiverband gedenkt Laura Dahlmeier. Foto: Imago/Jan Hübner

Ein Jahr nach dem Unfalltod von Laura Dahlmeier ist auch im Deutschen Skiverband (DSV) die Trauer immer noch groß. „Laura fehlt uns einfach. Jeden Tag. Sie fehlt uns als herausragende Sportlerin, vor allem aber als Mensch“, sagte Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach.

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Mit „ihrer Art, ihrer Bescheidenheit und ihren Werten“ habe die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin „viele Menschen berührt und den Deutschen Skiverband nachhaltig geprägt. Daran hat sich auch ein Jahr nach ihrem Tod nichts geändert“, betonte Schwarzbach.

Am 28. Juli 2025 war die siebenmalige Weltmeisterin (31) am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt. Die ausgebildete Bergführerin hatte bei schwierigen Wetterbedingungen mit ihrer Seilpartnerin den Gipfelsturm abgebrochen. Aber beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin auf 5700 Metern Höhe von einem Steinschlag am Kopf getroffen. Sie war mutmaßlich sofort tot. Ihre Kletterpartnerin überlebte. Dahlmeier konnte nicht gefunden werden, sie verblieb am Berg und fand dort ihre letzte Ruhestätte.

Als Würdigung rief der DSV den Laura-Dahlmeier-Preis ins Leben. Er soll das erste Mal in diesem Oktober vergeben werden. Er geht an eine junge Athletin oder einen jungen Athleten, die besondere Herausforderungen gemeistert haben. „Laura können wir nicht ersetzen und wir werden sie nie vergessen. Aber wir können dafür sorgen, dass die Werte, für die sie stand, auch in Zukunft junge Sportlerinnen und Sportler inspirieren. Genau das ist die Idee hinter dem Preis.“

Die Ehrung ist mit 5000 Euro dotiert. Ganz im Sinne von Dahlmeier werde das Preisgeld jedoch nicht für persönliche Zwecke verwendet, sondern für ein gemeinnütziges Projekt gespendet, das die Ausgezeichneten mit auswählen. „Laura hat sich nie über Medaillen oder Erfolge definiert, sondern immer darüber, was sie mit ihrem Handeln bewirken kann. Diesen Gedanken möchten wir weiterleben lassen“, sagte Schwarzbach.