In vielen Regionen liegen Landminen nach dem Ende der Kämpfe noch jahrzehntelang im Boden und sind eine große Gefahr für Zivilisten. Die Organisation Action on armed Violence, die Forschungen zum Auftreten und den Auswirkungen globaler bewaffneter Gewalt durchführt, spricht in ihrem Report aus dem Jahr 2020 von 18 747 Opfern nur durch Antipersonenminen (APM) in 48 verschiedenen Ländern. Hotspots der Verminung und von Munitionsrückständen sind vor allem die armen Länder im Nahen Osten, Südostasien und Afrika. Hinzu kommt Kolumbien und brandaktuell die Ukraine. Weltweit wird demnach fast jede Stunde eine Person durch Landminen getötet oder verletzt – vor allem Kinder.