Drohnen bei Schweinepest Wieder Übung im Landkreis Sonneberg

Michael Volk

Es geht diesmal um gesetzliche Anforderungen, theoretische Grundlagen und die praktische Anwendung von Drohnenflügen beim Auffinden von Fallwild.

So kann ein Drohnen-Bild beim Auffinden von Fallwild helfen. Foto: Landratsamt Sonneberg

Unlängst fand eine weitere behördenübergreifende Übung zur Vorbereitung auf einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) statt. Das teilt die Pressestelle im Sonneberger Landratsamt mit. Konkret erfolgte eine Schulung zu den gesetzlichen Anforderungen, den theoretischen Grundlagen und der praktischen Anwendung von Drohnen, falls solche bei der Fallwildsuche zum Einsatz kommen würden. Daran nahmen Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamts und des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Sonneberg, der Forstämter Sonneberg und Neuhaus am Rennweg sowie ortsansässige Jäger teil, die beim Kampf gegen die ASP Unterstützung zugesagt haben. Gemeinsam erhielten sie wertvolle Informationen durch Experten des Schwarzwildkompetenzzentrums Thüringen, so Kreissprecher Michael Volk.

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Die Afrikanische Schweinepest breitet sich auch in Deutschland aus. Bei der ASP handelt es sich um eine für Schweine ansteckende und gefährliche Viruserkrankung, die neben direkten Tierverlusten – sowohl bei Wild- als auch bei Hausschweinen – vor allem hohe wirtschaftliche Einbußen für alle Schweinehaltungen verursacht. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Die erfolgreiche Bekämpfung hängt unmittelbar davon ab, dass ein Neueintrag der Infektion in ein Gebiet schnell erkannt und eine Weiterverbreitung effektiv eingedämmt werden. Deshalb wird das Verhalten bei einem Ausbruch der ASP schon seit einiger Zeit intensiv geübt.

Freiwillige Helfer gesucht

Das Landratsamt Sonneberg
sucht weiterhin freiwillige Helfer für die Tierseuchenbekämpfung. Interessierte können sich unter Nutzung des auf der Internetseite des Kreises bereitgestellten Formulars an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Kreisverwaltung wenden unter der Telefonnummer (03675) 87 15 90 beziehungsweise unter der E-Mail-Adresse veterinaeramt@lkson.de).