Berlin - Eineinhalb Jahre nach der umstrittenen Cannabis-Legalisierung in Deutschland sieht eine erste Auswertung keinen dringenden Korrekturbedarf - aber auch noch keine entscheidenden Effekte auf illegale Beschaffungswege. Es zeichne sich ab, dass die nun zulässigen Anbauvereinigungen "für die vom Gesetzgeber beabsichtigte Verdrängung des Schwarzmarktes bislang keinen relevanten Beitrag leisten", heißt es in einem in Berlin vorgelegten Bericht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sprach von "bedenklichen Tendenzen" und kündigte an, über möglichen Handlungsbedarf zu beraten.