Einem, der ihn vom Sehen kannte, aus der Nachbarschaft in Eisenach, war er wohl aufgefallen. Als er, im vergangenen Frühjahr, mit schwarzer Sporttasche und Spaten in den Händen, einen auffallend winzigen Hund an der Leine, in ein Waldgrundstück lief. Dort fand die Polizei wenig später in einem Erdbunker drei Kilo Marihuana und ein paar Hundert Ecstasy-Pillen, solche, die als „ultrastark“ gelten. Das war, wie sich später herausstellte, „der Rest“ – es geht im Prozess am Landgericht Meiningen wegen Drogenhandels um Mengen, über die sich, sagt der Vorsitzende Richter, „die Kammer schon wundert“. Acht Kilo Marihuana – so groß soll die Lieferung gewesen sein – auf Kommission? Ein Neuling, das darf man annehmen, hätte auf dieser Ebene der Dealer-Szene kaum Geschäfte abschließen können.
Drogenhandel Eisenacher Dealer muss in Haft
Redaktion 26.02.2024 - 17:00 Uhr