DLRG Stützpunkt Tettau Wochenlanges Training zahlt sich aus

Stefan Krautwurst

Freude und Stolz herrschte beider Übergabe von Rettungsschwimmabzeichen an die Neuhäuser Trainingsgruppe des DLRG Stützpunkt Tettau.

Bei sommerlichem Wetter gab es im Freibad Gräfenthal die Abzeichen. Foto: privat

Nach einer intensiven Ausbildungsphase in der Neuhäuser Schwimmhalle konnten nun die Rettungsschwimmabzeichen und die Vorstufe Juniorretter an die erfolgreichen und sichtlich stolzen Teilnehmerinnen und Teilnehmer übergeben werden. Viele Wochen Ausbildung im Wasser, in erster Hilfe bis hin zu Reanimationstraining und das Absolvieren eines theoretischen Ausbildungsblocks fanden somit ein erfolgreiches Ende.

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Wegen der Schließung der Neuhäuser Schwimmhalle, die derzeit umfassend renoviert wird, fand die feierliche Übergabe im Freibad Gräfenthal statt, das bei bestem Sommerwetter auch einen angemessenen Rahmen bot.

Fachübungsleiter Andre Erben betonte während der Übergabe der Auszeichnungen, welch große Bedeutung die Ausbildung von Schwimmerinnen und Schwimmern zu qualifizierten Rettungsschwimmern hat. Angesichts der steigenden Zahl von Nichtschwimmern in Deutschland sei es wichtiger denn je, junge Menschen zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Sicherheit anderer einzusetzen. Erben betonte, dass Rettungsschwimmer nicht nur über sportliche Fähigkeiten verfügen müssen sondern vor allem über ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein. Denn sie tragen im Ernstfall Verantwortung für das Leben anderer Menschen.

In diesem Zusammenhang erinnerte Erben auch an die zentrale Rolle des ehrenamtlichen Engagements innerhalb der DLRG. Ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Woche für Woche Zeit investieren, wäre eine qualifizierte Ausbildung im Wasserrettungsdienst nicht möglich. Das Ehrenamt sei damit ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Sicherheitsstruktur und verdiene besondere Wertschätzung, so Eben.

Ein Dank ging an die Stadt Neuhaus am Rennweg, die die Trainingszeiten ermöglicht und damit die Arbeit der DLRG verlässlich unterstützt. Ebenso danke Erben den Eltern der Trainingskinder, die mit ihrer Bereitschaft zum Fahrdienst maßgeblich dazu beitragen, dass die Jugendlichen regelmäßig am Training teilnehmen können. Ohne diese Unterstützung wäre die kontinuierliche Ausbildung schwer realisierbar.