Wieder Einschlag in der Nähe von iranischem AKW
Die Internationale Energieagentur (IAEA) teilte unterdessen auf der Plattform X mit, sie sei vom Iran über den Angriff auf das Atomkraftwerk Buschehr informiert worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun des Kraftwerks ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter des Sicherheitspersonals getötet und ein Nebengebäude beschädigt worden. Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks habe es nicht gegeben, der Betrieb sei nicht beeinträchtigt.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete zudem unter Berufung auf das Gouverneursamt von Luftangriffen auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr. Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Tote und Verletzte gegeben habe. Auch ein für Waren und Reisende wichtiger Grenzübergang zum Irak sei Ziel eines amerikanisch-israelischen Luftangriffs gewesen, berichtete Tasnim. Die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA berichtete, bei dem Angriff seien eine Person getötet und fünf Menschen verletzt werden. Der Grenzübergang sei gesperrt worden.