DHB-Pokal ThSV zieht ins Viertelfinale ein

Zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte nach 1997 stehen die Thüringer wieder in der Runde der besten Acht.

Geht durch zwei Leipziger: Der Eisenacher Filip Vistorop. Foto: IMAGO/Christian Heilwagen

Beim dritten Erfolg in Serie im Ostderby gegen den SC DHfK Leipzig wackeln die Gastgeber nur kurz: Der ThSV Eisenach hat nach 1997 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Viertelfinale des DHB-Pokals erreicht. Die Thüringer gewannen das Ostderby auf heimischem Parkett in der Werner-Aßman-Halle gegen den SC DHfK Leipzig mit 30:24 (15:10) und feierten damit den dritten Sieg in Folge gegen den Erzrivalen. Den größten Anteil am Weiterkommen der Eisenacher hatten Simone Mengon, Moritz Ende und Fynn Hangstein, die jeweils fünffach trafen und somit der Mannschaft enorm weitergeholfen haben.

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Nach dem 5:6-Rückstand (14.) gaben die Eisenacher den Ton in der Partie an. Die Hausherren zogen mit einem 8:2-Lauf auf 13:8 (24.) davon und behaupteten diesen Vorsprung bis zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel verloren die Schützlinge von Misha Kaufmann kurzzeitig die Kontrolle über das Spielgeschehen. Leipzig schaffte den 19:19-Ausgleich (43.).

Führung verteidigt

Innerhalb von fünf Minuten konnte der ThSV Eisenach aber dann wieder auf 23:20 enteilen und ließen sich diese Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. Somit haben die Wartburgstädter den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht.

In der Liga geht es für den ThSV Eisenach am Samstag weiter. Dort treffen sie auswärts auf Lemgo Lippe. Die Gastgeber befinden sich auf dem achten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga und stehen somit zwei Plätze vor den Wartburgstädtern. Demzufolge wird eine enge Partie zwischen den beiden Konkurrenten erwartet.