Jena - Lukas Sedlak schüttelte den Kopf, so als wollte er sagen: Nein, das haben wir nicht verdient. Doch im DFB-Pokal geht es nun einmal nicht danach, ob man einem haushohen Favoriten lange Zeit Paroli bietet. Am Ende dreht es sich allein darum, wer die nächste Runde erreicht – und das war eben nicht der FC Carl Zeiss Jena, bei dem Torhüter Sedlak am Sonntagnachmittag vor 2728 Zuschauern auf der Großbaustelle Ernst-Abbe-Sportfeld eine grandiose Leistung zeigte, sondern der 1. FC Köln.