Deutschland Jenoptik will weiter wachsen und mehr verdienen

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"Jenpoptik" steht auf dem Dach eines Gebäudes in der Innenstadt. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild/dpa

Der Technologiekonzern Jenoptik will in den kommenden Jahren weiter wachsen und auch sein Ergebnis kräftig ankurbeln. In den Jahren 2022 bis 2025 solle der Umsatz auf 1,2 Milliarden Euro anziehen, kündigte Konzernchef Stefan Traeger, der das ostdeutsche Unternehmen auf dem Weg zu einem globalen Photonikkonzern sieht, auf einem Kapitalmarkttag am Dienstag in Jena an.

Jena - Der Technologiekonzern Jenoptik will in den kommenden Jahren weiter wachsen und auch sein Ergebnis kräftig ankurbeln. In den Jahren 2022 bis 2025 solle der Umsatz auf 1,2 Milliarden Euro anziehen, kündigte Konzernchef Stefan Traeger, der das ostdeutsche Unternehmen auf dem Weg zu einem globalen Photonikkonzern sieht, auf einem Kapitalmarkttag am Dienstag in Jena an. Dabei sollen rund 20 Prozent vom Umsatz als operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hängenbleiben, wie aus einer Präsentation zu der Veranstaltung hervorgeht.

Jenoptik werde das Portfolio auf Geschäfte "mit hoher strategischer und finanzieller Relevanz" fokussieren, hieß es weiter. Zum Erreichen seiner Ziele konzentriere sich der Konzern zum einen auf das Wachstum in den Bereichen Halbleiter und Elektronik, die für die Hälfte der 2025er-Umsätze stehen sollen. Der Fokus liege aber auch auf den Kernmärkten Medizintechnik, Biowissenschaften (Life Science) und Smart Mobility, hieß es weiter.

2021 sieht sich Jenoptik auf dem Weg zu einem Rekordjahr. Mitte November hatte Firmenchef Traeger erklärt, der Konzern werde voraussichtlich beim Auftragseingang die Milliarden-Marke knacken. Für den Umsatz peilt das Unternehmen 880 bis 900 Millionen Euro an - bei weiter steigender Profitabilität. So soll die operative Marge in diesem Jahr bei 19 bis 19,5 Prozent herauskommen.

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