Ein Land, dessen Obrigkeit an die Macht des geschriebenen Wortes glaubte und es zugleich fürchtete. Ein Land, wo das Lesen und Schreiben mit großem Aufwand gefördert wurde, während politisch unerwünschte Literatur in Bibliotheken nur mit einem „Giftschein“ zugänglich war und Post aus dem Westen „gefilzt“ wurde. Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung herausgegebene Schau umfasst 20 Tafeln und lädt mit Texten, Bildern und Videos zu einer anschaulichen Zeitreise durch das Leseland DDR ein. In Dermbach wird sie bis zum 21. Oktober gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag, 10 bis 17 Uhr. Am 16. September werden die Ausstellung und die Bibliothek im Schloss nur bis 12 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.